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Das Zahlungssystem Apple-Pay 


Zahlungssystem von Apple ( Apple-Pay )


Das Zahlungssystem Apple-Pay wurde von Apple für mobile Geräte ab 2014 eingeführt, die ersten Smartphones waren das iPhone 6 sowie das iPhone 6+. Das System basiert auf der NFC-Technik (Near Field Communication) und nutzt die App Wallet von Apple. Inzwischen sind Zahlungen auch über die Apple Watch und über den Safari-Browser möglich, wenn dieser unter macOS und iOS läuft.


Apple Smart Payment: Verbreitung


Verbreitung des Apple Smart Payment. Zunächst stand der Dienst nur in den USA zur Verfügung, ab 2015 wurde er sukzessive auch in Europa angeboten. Es gibt ihn seit 2015 in Großbritannien, seit 2016 in der Schweiz, seit 2018 in Deutschland und seit 2019 in Österreich. Hinzu kommen zahlreiche weitere Länder der Welt.


Wie funktioniert das Zahlungssystem von Apple?


Wie funktioniert das Zahlungssystem von Apple. Der Nutzer hinterlegt seine Kreditkartendaten. Bei einem Bezahlvorgang mit dem Dienst werden nicht diese tatsächlichen Daten übermittelt, sondern eine speziell erzeugte Device Account Number. Dabei handelt es sich um eine per Zufallsgenerator produzierte 16-stellige Pseudo-Kreditkartennummer. Sie liegt auf dem Chip Secure Element. Dieser Chip gehört nicht zum Back-up, er ist vom sonstigen Betriebssystem isoliert. Wenn der Nutzer den Dienst mit unterschiedlichen Geräten einsetzt, erhalten diese für dieselbe Kreditkarte verschiedene Device Account Numbers. Nutzer können auch jederzeit eine neue Kreditkarte in die App Wallet eintragen. Dabei werden die konkreten Kreditkartendaten und Geräteinformationen – Gerätename, letzte Ziffern der Mobilfunknummer, ungefährer Standort – an die Bank weitergeleitet, welche die Kreditkarte ausgegeben hat. Das soll einen Missbrauch von Kartendaten verhindern. Die Kreditkartendaten auf einem Gerät lassen sich vom Nutzer jederzeit wieder löschen, bei einem Verlust des Smartphones auch aus der Ferne über die Einstellungen der iCloud oder über die Funktion „Mein iPhone suchen“. 


Ablauf des Bezahlvorgang


Während des Ablaufs eines Bezahlvorgangs erhält der Verkäufer die generierte Device Account Number. Beim Online-Shopping geschieht das während des Online-Bezahlvorgangs, beim Einkauf im stationären Handel via NFC. Der Verkäufer überträgt anschließend diese Nummer an ein Bankennetzwerk für die Zuordnung der hinterlegten Kreditkartendaten. Die betreffende Bank übermittelt dann dem Verkäufer die Transaktionsfreigabe. Wenn diese erfolgt ist (ein Vorgang von wenigen Sekunden), schickt der Verkäufer den Zahlbetrag und seine eigene ID an das Kundensmartphone, der Käufer bestätigt daraufhin den Kauf mit einer Touch- oder Face-ID (Face-ID ab iPhone X). Die Bestätigung erfolgt durch ein Kryptogramm, das einen einmaligen CVC (Card Validation Code), den Zahlbetrag, die Verkäufer-ID und die Käufer-Authentifizierung in codierter Form enthält. Das gesamte Kryptogramm, dessen Aufbau geheim ist, wird dann mit diesen Informationen an die Bank des Kunden geleitet, welche die Zahlung daraufhin ausführt. Diese Vorgänge laufen genauso schnell wie eine Kreditkartenzahlung ab.


Apple-Pay: Sicherheit


Zur Sicherheit von Apple-Pay. Während der Übertragung erhält der Verkäufer keine Kreditkartennummer und auch sonst keine sensiblen Daten des Kunden. Lediglich die Adresse muss beim Online-Shopping für den Versand übermittelt werden. Zwar nimmt der Verkäufer mit der Device Account Number eine speziell diesem Kunden zuzuordnende Nummer auf, doch diese ist nur zusammen mit dem gültigen Kryptogramm nützlich. Die Kreditkartendaten werden auch nicht auf dem Smartphone oder auf Apple-Servern gespeichert.


Wer nutzt das Smart Payment von Apple?


Das Zahlungssystem Smart Payment von Apple, ist für alle Inhaber eines mobilen Apple-Endgeräts (iPhone oder iPad) sehr sinnvoll. Es kann auch vom heimischen Mac aus genutzt werden. Die mobile Zahlung via NFC im stationären Einzelhandel ist ein unaufhaltsamer Trend, der gerade erst begonnen hat, sich aber höchstwahrscheinlich absolut durchsetzen wird. Ein Smartphone – in diesem Fall das iPhone – hat sein Besitzer praktisch immer dabei. Es ist sehr sinnvoll, es für das Smart Payment zu nutzen, wenn dieses wirklich sicher ist. Die Zahlen sprechen überdies für sich: Apple erklärte schon im Herbst 2015 (also kurz nach der Einführung), dass über eine Million US-Geschäfte Apple-Pay akzeptieren. In der Schweiz unterstützten kurz nach der Einführung im Sommer 2016 schon etwa 70 % aller Zahlterminals das System. In Deutschland wird es von zahlreichen Partnern akzeptiert.

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